25.11.2018, von M.Künzler, Fotos: M.Künzler

Jahresabschlussübung mit viel Action

Verrauchte Wohnungen, verunglückte Arbeiter, eine Massenkarambolage und Verletzte im U-Bahn-Tunnel waren nur einige Szenarien der diesjährigen Abschlussübung des 2. und 3.TZ.

Erstmalig würde eine Einsatzübung auf dem Feuerwehrgelände in Eckenheim durchgeführt. Das FRTC (Feuerwehr & Rettungs Trainings Center) bot den anrückenden THW-Einheiten (insgesamt 14 Helfer) die optimale Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auf den Prüfstand zu stellen.

Zwei Wohnungsbrände sorgten dafür, dass die eingesetzten Atemschutzgerätetrupps kräftig unter Stress kamen. Aus dem 3.OG mussten Verletzte gerettet werden und teilweise über einen Leiterhebel aus dem Obergeschoss in Sicherheit gebracht werden. Ein Arbeiter, der in einen Aufzugschacht gestürzt war, musste ebenfalls zeitnah versorgt und gerettet werden.

Ein schwerer Verkehrsunfalls mit einem Bus, forderte die eingesetzten Einheiten zusätzlich: zur Rettung der Reisenden musste mit einem EGS (Einsatz-Gerüst-System) eine Plattform gebaut werden.; nur so war eine schonende Rettung möglich.

Ein „Stromausfall in einer U-Bahnstation“ entpuppte sich als ein Rettungseinsatz. Nachdem einige Scheinwerfer aufgebaut waren, wurde eine verletzte Person unter einem U-Bahn-Waggon entdeckt. Die dann unverzüglich alarmierte Bergungseinheit sorgte für eine zügige Rettung des Verunglückten. Im weiteren Übungsverlauf musste noch ein weiterer Mitarbeiter unter beengten Verhältnissen aus der U-Bahn-Station befreit werden.

Gegen 19:30 Uhr (nach fast 5 Stunden Übung) war für die zwei Bergungsgruppen und die Fachgruppe Beleuchtung Übungsende angesagt.

Bei einer Gulaschsuppe und anschließendem gemütlichen Beisammensein wurden die müden Kräfte wieder etwas aufgepäppelt.

 

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