28.09.2019, von M.Rieber

Fachgruppe Ölschaden im Frankfurter Osthafen

Gefahrstoffunfall mit Kraftstoff oder anderen ölartigen Stoffen im Osthafen: diese Scenario könnte jederzeit passieren.

Um in einem solchen Fall bestmöglich vorbereitet zu sein, heißt es üben, üben, üben!

Doch der Osthafen hat einige Besonderheiten, u.a. stellt die hohe Kaimauer bei einem Hilfeeinsatz ein großes Hindernis dar.

Am vergangenen Samstag hieß es für die Fachgruppe Ölschaden mit einem Teil der Ausstattung in den Osthafen zu verlegen. Kammeraden aus Obernburg am Main kamen ebenfalls in den Osthafen und gemeinsam wurde die Ausbildung durchgeführt. Die Obernburger brachten Ihre gesamte Ausstattung mit. 

Zusammen wollte man unter anderem herausfinden, ob die in der Ausstattung vorhanden Pumpen mit einer Förderhöhe von ca. 7m zurechtkommen würden. 

Es wurde ein 30 qm Vorlage-Schnellmontagebehälter aufgebaut, dieser wurde mit der großen Pumpe (40qm/Std.) gefüllt. Parallel dazu, wurde die Separationsanlage aufgebaut und aus dem Vorlagebehälter befüllt.

Anschließend wurden noch zwei Trog-Skimmer mit den Ladekrane der jeweiligen Ortsverbände ins Wasser gelassen. Diese Skimmer werden mit kleineren Schlauchpumpen betrieben. Auf Grund der doch recht hohen Förderhöhe konnten die 200L/min nicht erreicht werden, dennoch war wir mit der Leistung zufrieden.

Im Mittelpunkt stand jedoch die Zusammenarbeit: mittlerweile kennt man sich und die beiden Fachgruppen arbeiten sehr gut zusammen.

Nach einem kleinen Mittagessen vor Ort wurde alles wieder abgebaut und verlastet und die Helfer konnten in die jeweilige Unterkunft verlegen.


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