23.09.2019, von Jan Dzietko

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Bei jedem Dienst in der Nähe von Gewässern tragen die Mitglieder der Fachgruppe Wassergefahren wie selbstverständlich eine Rettungsweste:   "Warum eigentlich?" fragen nicht zuletzt Sportbootfahrer außerhalb des THW immer wieder: "Man kann doch gut schwimmen".

Bei einer Sonderausbildung am 23.09. konnten die Helfer der Fachgruppe selbst erfahren, wie gut man in unserer Einsatzkleidung noch schwimmen kann, wie schwer diese - vollgesogen mit Wasser - werden kann und wie anstrengend das Schwimmen von 100 Metern oder mehr damit ist. Gleichzeitig konnte getestet werden, wie sich ein Sturz aus 1 bis 3m Höhe ins Wasser anfühlt.

Parallel dazu wurden all diese Dinge auch mit Rettungsweste ausprobiert. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Rettungsweste ist ein wichtiges Rettungsmittel und schützt bei Sturz ins Wasser vor dem Ertrinken. Auch solange man bei Bewusstsein ist, unterstützt die Rettungsweste beim Schwimmen und spart viel Kraft. Gerade im Winter oder bei Ohnmacht ist man ohne Rettungsweste in unserer Einsatzbekleidung schnell unfähig sich eigenständig über Wasser zu halten. Die Rettungsweste schützt hier und hält die verunfallte Person über Wasser.

Die Sonderausbildung im Schwimmbad hat uns praxisnah gezeigt, was die Rettungsweste leistet. Gleichzeitig hatten wir einen lustigen und spannenden Nachmittag.

Ein besonderer Dank geht an den Kameraden der DLRG, der während des Dienstes als Rettungsschwimmer, unsere Sicherheit gewährleistet hat. Ebenfalls zeigte er uns einige Methodiken, wie man Personen einfach alleine oder zu zweit aus dem Wasser retten kann.


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