05.06.2022, von Text: S. Martens, Fotos: S. Martens, Media Team HERPSL

Die „Reffenthal-Übung“ ist zurück

Drei Jahre nach der letzten großen Übung der Fachgruppen Wassergefahren im LV HERPSL war es Ende Mai endlich wieder soweit.

Über 300 Einsatzkräfte aus verschiedenen Ortsverbänden des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland (LV HERPSL) sind am letzten Wochenende ins Reffenthal bei Speyer gekommen.

Gemeinsam mit DRK und der Feuerwehr wurden verschieden Ausbildungsschwerpunkte angeboten. Aus dem OV Frankfurt war die Fachgruppe Wassergefahren involviert und wurde personell aufgrund der vielen Wasserfahrzeuge zusätzlich durch eine Helferin aus der Bergung, drei Helfer aus der Fachgruppe N, die Ausbildungsbeauftragte und den Schirrmeister unterstützt.

Während sich vor Ort ein Teil der Einsatzkräfte auf den Bau einer rund 100 Meter langen Schwimmbrücke aus Kunststoffhohlkörpern konzentrierte, lag der Schwerpunkt bei unsern Frankfurter Helfenden auf sämtlichen Manövern mit einer Großplattform, einem Mehrzweckboot und zwei Schlauchbooten:
Zum Warmwerden hieß es erst einmal An- und Ablagen am Ufer, sowie anderen Wasserfahrzeugen, ohne dass die „obligatorische Kaffeetasse“ umkippte. Nachdem dies gut funktionierte ging es mit 180° Grad Wendung auf einer Position und Mensch über Board weiter.

Darauf aufbauend hieß es dann für die Plattformführer aus dem OV Frankfurt und dem OV Perl-Obermosel „Kopplung zweier Großplattformen bei Fahrt“. Zu beachten ist, dass beide Großplattformen dabei bei exakt gleicher Geschwindigkeit auch noch auf den Zentimeter genau parallel zueinander ausgerichtet werden müssen, damit die Helfenden die Verbindungsstücke – genannt Stoßriegel N – gefahrlos einsetzten können. Bei jeder Wiederholung dieses Manövers war die Begeisterung in der Mannschaft zu spüren, ein echter Teamsport.

Damit sollte aber noch nicht genug sein, sodass als nächste Übung sechs Tonnen Zuladung in Form von wassergefüllten Containern (IBCs) auf die Großplattform geladen wurden, um auch hier das Fahrverhalten zu üben.

Ein weiteres Highlight stellte für alle Beteiligten eine ausgiebige Nachtfahrt auf dem Rhein mit allen Wasserfahrzeugen dar. Neben der starken Rhein-Strömung, war die Mannschaft hier natürlich nochmal in Bezug auf eine sehr gute Zusammenarbeit auch bei geringer Sicht gefordert.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Führungskräfte für die Organisation, als auch an alle beteiligten THW-Helfenden und Organisationen für das herausragende Wochenende!

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Reale Einsätze am Übungswochenende


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